Gelkerzen

22. September 2025

Gelkerzen

Kerzen, Muscheln und ganz viel Fantasie

An insgesamt drei Tagen in den Sommerferien trafen sich unsere kleinen und großen Kinder, um gemeinsam kreative Gelkerzen herzustellen.

Schritt für Schritt bastelten wir die erste Kerze zusammen:
Zuerst wurde der Docht mittig im Glas fixiert, anschließend bunter Sand und Granulat eingefüllt. Mit kleinen Meerestieren und Muscheln dekorierten die Kinder ihre Gläser liebevoll. Danach folgte ein besonderer Schritt: Mit Pipetten gaben die Kinder etwas Wasser hinzu, um einen „Spiegel“ zu erzeugen. Nachdem der Docht mit einem durchlässigen Spatel fixiert war, konnte das heiße Gelwachs eingefüllt werden. Schon nach kurzer Zeit entstanden wunderschöne Kerzen – so individuell wie jedes einzelne Kind.

Nachdem beide Kerzen fertiggestellt waren, gestalteten unsere Minis zusätzlich eine tolle Meereslandschaft aus Papier. Mit Farbe, Kulleraugen und vielen kreativen Ideen entstanden bunte Unterwasserwelten.

Die Grundschulkinder des Kinder Kreativ Clubs durften außerdem Muscheln bemalen. Ein herzliches Dankeschön an Simone und Tamara, die dafür fleißig gesammelt haben! Während die Kerzen trockneten, nutzten die größeren Kinder die Spielstraße am Rathaus und hatten dort jede Menge Spaß.

Zum Schluss möchten wir uns bei allen Kindern bedanken, die dabei waren und mit uns gebastelt haben. 💙
Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Events mit euch!

Dorfflohmarkt 2025

19. September 2025

Dorfflohmarkt 2025

Stöbern, Plaudern und Genießen

Rückblick auf unseren Dorfflohmarkt am 13. September

Am Samstag, den 13. September, fand unser erster Dorfflohmarkt statt. Zwischen 11 und 16 Uhr verwandelten sich Gärten, Höfe und Garagen in Bünzwangen in kleine Marktplätze, die zum Stöbern, Plaudern und Verweilen einluden.

Fast 40 Haushalte beteiligten sich und boten eine bunte Vielfalt an Dingen an: von lange verborgenen Schätzen aus Keller und Dachboden bis hin zu gut erhaltenen Kindersachen, Kleidung, Büchern und Spielsachen. Manche Stände waren liebevoll dekoriert, andere eher schlicht gehalten – und gerade diese Mischung machte den besonderen Charme des Flohmarkts aus.

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Mehrere Familien versorgten die Gäste mit frischen Waffeln, Kuchen und Kaffee. So wurde der Flohmarkt nicht nur zum Ort des Kaufens und Verkaufens, sondern auch zu einem Platz für Begegnungen und Gespräche.

Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite: Bei Sonnenschein konnten die Besucher entspannt durchs Dorf schlendern und so manches Lieblingsstück mit nach Hause nehmen. Zwar hätten es gerne noch mehr Beucherinnen und Besucher sein dürfen, doch die Rückmeldungen, die uns erreicht haben, waren überwiegend positiv – und genau dieses Feedback bestärkt uns darin, den Dorfflohmarkt weiterzuentwickeln. Der erste Versuch hat gezeigt: Wir haben großes Potenzial, und mit den gesammelten Erfahrungen können wir beim nächsten Mal noch mehr Menschen erreichen und begeistern.

👉 Damit uns das gelingt, freuen wir uns sehr über eure Rückmeldung!
Ob Lob oder Kritik, ob von Verkäuferinnen und Verkäufern oder von Besucherinnen und Besuchern – jede Rückmeldung hilft uns, den Dorfflohmarkt zu verbessern. Und selbstverständlich freuen wir uns auch auf eure Ideen!
Bitte sendet euer Feedback und Ideen gern per E-Mail an: info@dg-buenzwangen.de

Zum Schluss möchten wir uns herzlich bei allen bedanken, die mitgemacht haben – sei es mit einem Stand, einem Besuch oder als stille Helfer im Hintergrund. Ihr alle habt dazu beigetragen, dass unser erster Dorfflohmarkt ein gelungener Start war.

Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Mal!

Streuobstprojekt in der 3. Klasse der Grundschule Bünzwangen

17. September 2025

Streuobstprojekt in der 3. Klasse der Grundschule Bünzwangen

Vier interessante, aktive und arbeitsreiche Vormittage im Rahmen des Streuobstprojektes in unserer 3. Klasse der Grundschule Bünzwangen liegen hinter uns.

Die Streuobstpädagogin Frau Rößler hat uns mit viel Engagement und Freude zu dem Thema begleitet.

Nachdem es bei unserem ersten Termin, im Januar, zunächst im Klassenzimmer mit einem kleinen theoretischen Teil zur „Streuobstwiese“ startete und wir anschließend noch auf einer Wiese die typischen Merkmale hautnah entdeckten, konnten wir bereits an unserem 2. Termin am 7. Februar 2025 unseren eigenen Baum im Schulgarten pflanzen.

Ein Baum für den Schulgarten

Bei eisigen Temperaturen, in warme Kleidung gehüllt, erwartete uns an diesem Morgen bereits ein vorbereitetes Loch und ein „Hochstamm“-Apfelbaum der Sorte „Elstar“, den es nun galt, fachgerecht einzupflanzen. Frau Rößler zeigte anschließend noch den ersten Baumschnitt, damit die Baumkrone sich auch in die richtige Richtung entwickeln kann. Nach getaner Arbeit waren alle stolz auf ihr Werk und nun gilt es einfach abzuwarten, bis der Baum die ersten Äpfel tragen wird.

Insektenkunde und Hotels

Unser 3. Termin fand Anfang April wieder im Schulgarten statt.

Gespannt waren alle, was Frau Rößler heute mit uns vorhatte. Auf einem Tischchen waren verschiedene Bücher zu den Insekten ausgestellt und einzelne Exemplare konnten genau betrachtet werden. Nach einer kurzen Einführung ging es dann an die Arbeit und jeder von uns konnte aus leeren Blechdosen und Schilf/Bambus kleine Insektenhotels basteln. Dabei war Geduld und Kraft angesagt, da mit den Rebscheren die Schilfhalme passgenau für die Dosen zugeschnitten werden mussten. Zum Schluss durfte jeder sein eigenes kleines „Hotel“ mit nach Hause nehmen.

Wiesenbaden

Am 23. Mai 2025 stand nun unser vorerst letzter Termin des „Streuobstprojektes“ an. Frau Rößler empfing uns nun mit einem Leiterwagen, der bis zum Rand mit Picknickdecken, Becherlupen, Cachern, Campingtisch und Bestimmungsbüchern befüllt war. Gemeinsam liefen wir über die Pläckertstraße bis zum Ortsrand von Bünzwangen. Dort erwarteten uns blühende Wiesen. Ein kleiner Bereich wurde zum Begehen extra für uns gemäht (vielen Dank dafür). Frau Rößler erklärte uns, welche Farben Insekten sehen können und mit einem kleinen Versuch konnten wir selber erfahren, wie man mit Facettenaugen einen Weg finden muss. Danach ging es auf die Picknickdecke um die Insekten zu beobachten. Obwohl es etwas zu kalt war, trauten sich einzelne Sechsbeiner doch aus ihren Verstecken, so dass wir sie mit Becherlupen noch genauer anschauen konnten.

Mit Hilfe von den Bestimmungsbüchern konnten wir dann die Insektenart herausfinden. Sogar ein Bläuling war zu beobachten. Viel zu schnell ging die Zeit vorüber und wir mussten Frau Rößler nun vorerst verabschieden. Aber wir freuen uns schon jetzt auf unseren Termin im Herbst, wenn wir bereits in der 4. Klasse sind. Dann wird Frau Rößler mit uns aus Äpfeln unseren eigenen Apfelsaft herstellen. Die bisherigen vier Termine waren auf jeden Fall für uns alle ein besonderes Erlebnis zum Thema „Streuobst“ außerhalb des Klassenzimmers.

Über das Projekt

Im Rahmen unseres Streuobstpädagogentermins für die Grundschulklassen wird den Kindern das Thema Streuobstwiesen praxisnah und altersgerecht vermittelt. Auf Grundlage des Streuobstprojekts der Dorfgemeinschaft Bünzwangen e. V. wurde dieses Angebot ins Leben gerufen und wird nun gemeinsam von der Dorfgemeinschaft Bünzwangen, dem Förderverein der Grundschule Bünzwangen sowie dem Landratsamt Göppingen finanziert. Ziel des Projekts ist es, dieses Bildungsangebot langfristig zu etablieren und jährlich für eine Klassenstufe anbieten zu können.

Danke

Danke an die Dorfgemeinschaft Bünzwangen, den Förderverein der Grundschule und natürlich an Frau Rößler!

KKC – Fledermaus-Event

7. September 2025

KKC – Fledermaus-Event

Spielerisch lernen und Natur hautnah erleben

Weil uns unsere Heimat wichtig ist und wir auch selbst etwas zum Schutz beitragen möchten, fanden am 29. August und 7. September in Zusammenarbeit mit Florian Pointke vom NABU zwei Fledermaus-Events statt.

Die Kinder des Kinder Kreativ Clubs haben sich bereits in der Vergangenheit für den Erhalt unserer Tierwelt engagiert – sei es durch den Bau eines großen und vieler kleiner Bienenhäuser oder durch das Basteln, Bemalen und Aufhängen von Nistkästen.

Dieses Mal stand ein ganz besonderes Tier im Mittelpunkt: die Fledermaus.

Insgesamt 26 Kinder mit Begleitung trafen sich im Historischen Rathaus. Gemeinsam wurden Fledermaushäuser gebaut und bemalt. Danach ging es hinaus, um Fledermäuse in freier Natur zu beobachten und spannende Informationen zu erhalten. Mit viel Begeisterung wurde geschraubt und gepinselt – und wie wir unsere Kinder kennen, sind wieder richtige Meisterwerke entstanden. Jedes einzelne Haus ist ein echter Hingucker geworden.

Mindestens ebenso spannend wie der Bau war der Besuch von Florian Pointke. Als ausgewiesener Fledermaus-Experte beantwortete er alle Fragen der Kinder und brachte ihnen die faszinierende Welt dieser Tiere näher.

Einige wichtige Fakten, die wir gelernt haben:

  • Fledermaushäuser sollten mindestens in 3 Metern Höhe angebracht werden, gut anfliegbar sein und nach der Montage dauerhaft hängen bleiben.

  • Das erste Lebensjahr ist für Fledermäuse das gefährlichste, da sie noch nicht fliegen können und vieles lernen müssen.

  • Die älteste bekannte Fledermaus in Baden-Württemberg ist 42 Jahre alt.

  • Einmal im Jahr bekommen Fledermäuse ein Jungtier, das in großen Gruppen – einer Art „Kindergarten“ – aufgezogen wird.

  • In Deutschland gibt es aktuell 24 verschiedene Arten, Tendenz steigend.

  • Die Zwergfledermaus ist die bekannteste Art: so groß wie eine Streichholzschachtel, so schwer wie drei Gummibärchen, aber mit einer Flügelspannweite von rund 25 cm.

  • Fledermäuse sind nachtaktiv und orientieren sich nicht mit den Augen, sondern per Ultraschall.

Besonders viel Freude hatten die Kinder beim Spiel „Fledermaus fängt Motten“, bei dem das Prinzip der Echoortung mit Klatschlauten nachgespielt wurde.

Am Ende der Veranstaltungen gingen die Kinder müde, aber mit viel neuem Wissen und ihren eigenen tollen Fledermaushäusern nach Hause.

Ein herzlicher Dank geht an die Deutsche Postcode Lotterie, die dieses Projekt gemeinsam mit den Streuobstpädagogen unterstützt hat, sowie an Florian Pointke vom NABU für sein Fachwissen und seine begeisternde Art.

Herbst – Vorbereitung auf den Winter

6. September 2025

Herbst – Vorbereitung auf den Winter

Die Bienen ziehen sich langsam zurück.

Wenn die Tage kürzer und kühler werden, neigt sich auch das Bienenjahr seinem Ende zu. Im September und Oktober legen wir den Grundstein dafür, dass unsere Bienenvölker den Winter gut überstehen.

Die letzte Honigernte ist abgeschlossen, und wir füttern die Bienen mit Zuckerlösung, um ihre Vorräte aufzustocken. Diese zusätzliche Nahrung ist essenziell, da in der Natur nicht mehr genug Nektar vorhanden ist, um die kalten Monate zu überstehen. Gleichzeitig behandeln wir die Bienen gegen die Varroamilbe, die eines der größten Probleme in der Imkerei darstellt. Hier verwenden wir schonende Methoden, die unsere Bienen nicht belasten.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Kontrolle der Stöcke. Die Fluglöcher werden eingeengt, um die Völker vor Räubern wie Wespen oder Mäusen zu schützen. Auch kaputte oder zu alte Waben werden ausgetauscht, damit die Bienen ein gesundes Winterquartier haben. Im Oktober ziehen sich die Völker langsam zurück.

Die Imkgergruppe ist Teil unseres Lebensraum Streuobstwiesen Projekts und kümmert sich nachhaltig um blühende Landschaften rund um Bünzwangen, dies soll nicht nur den Hohnigbienen zugute kommen.

Falls du interesse hast zu Imkern, melde dich bei uns! Gerne nehmen wir dich auch einfach mal mit an die Bienenstöcke.

Mini-KKC bei der Mitmach-Ausstellung

14. August 2025

Mini-KKC bei der Mitmach-Ausstellung

„Was macht die Kuh im Kühlschrank?“

Am Mittwoch, dem 13.8.2025 waren insgesamt 20 Kinder vom Mini KKC in der Kunsthalle in Göppingen anzutreffen.

In der aus Pappe nachgebauten Wohnung mit insgesamt vier unterschiedlichen Wohnräumen gab es viel zu erforschen.

Mit viel Entdeckerdrang und Neugier haben unsere Minis Strom erzeugt, mit dem Dosen-Telefon telefoniert, Kaffee gemahlen, mit Upcycling-Gegenständen gespielt und gebastelt und noch so viel mehr ausprobiert. Richtig Lachen mussten alle beim Verkleiden im Papp-Wohnzimmer oder als unsere Kinder durchs Papp-Klo in die Kanalisation abgetaucht sind.

Dank Kunstpädagogin Christina konnten die KKC Minis ganz nebenher Vieles zu Themen wie Energie, Nachhaltigkeit oder zum Leben in anderen Ländern erfahren, wobei Christina die Gespräche ganz nach den Kinderfragen und -interessen ausrichtete.

Eigentlich hätten wir noch länger bleiben können, so spannend und lustig war es!

Und zum Schluss sei es noch verraten: Es gab wirklich eine Kuh im Kühlschrank… gleich neben der vollautomatischen Spiegelei-Maschine!

Alle dabei gewesenen Erwachsenen und die Kinder sind sich einig: Die Ausstellung war genau das Richtige für die Entdecker aus Bünzwangen!

Dorfhock 2025

3. August 2025

Dorfhock 2025

 Bünzwangen feiert – ein Dorfhock mit Herz und Gemeinschaft.

Am vergangenen Samstag fand der alljährliche Dorfhock in Bünzwangen statt – und trotz zunächst widriger Wetterbedingungen wurde das Fest zu einem echten Highlight.

Während des Aufbaus goss es noch wie aus Eimern, und manch einer befürchtete schon das Schlimmste. Doch pünktlich zum offiziellen Start um 17 Uhr hatte der Himmel ein Einsehen: Der Regen hörte auf, die Wolken verzogen sich – und zahlreiche Besucherinnen und Besucher ließen es sich nicht nehmen, bei bester Stimmung gemeinsam zu feiern.

Kulinarisch wurde wieder einiges geboten: Von Würstchen, Maultaschen mit Kartoffelsalat, Wurstsalat und Käsebrot über Popcorn und Eis bis hin zu Cocktails – für jeden Geschmack war etwas dabei.

Auch für die kleinen Gäste war gesorgt: Mit einer Hüpfburg und Spielen im Freien wurde der Dorfhock auch für Kinder zu einem besonderen Erlebnis.

Gleichzeitig fand der Tag der offenen Tür im Historischen Rathaus statt. Die Besucher konnten das Gebäude besichtigen und einen Eindruck vom aktuellen Zustand und der historischen Substanz gewinnen. Projektpläne zur zukünftigen Entwicklung und Neugestaltung des Rathauses wurden ausgehängt, und an einer Pinnwand konnten die Gäste ihre eigenen Ideen und Anregungen festhalten. Die rege Beteiligung zeigte, wie groß das Interesse an der Zukunft dieses zentralen Ortes in unserem Dorf ist.

Bis spät in die Nacht wurde gefeiert, gelacht und geschlemmt – ein tolles Zeichen für das lebendige Miteinander in Bünzwangen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, das Organisationsteam sowie an alle Gäste, die diesen Abend so besonders gemacht haben. Ein besonderer Dank geht außerdem an den TV Bünzwangen für das Leihen der Biertischgarnituren sowie an Hagen und Markus für die Bereitstellung der Zelte – ohne eure Unterstützung wäre vieles nicht möglich gewesen.

Dorfakademie – Naturseifen herstellen

25. Juli 2025

Dorfakademie – Naturseifen herstellen

Mit Kräutern und Kochlöffel: Seifen sieden mit Monika Schiller

Kaffeeduft liegt in der Luft, ein leises Knistern von heißem Öl mischt sich mit fröhlichem Lachen – die Küche im historischen Rathaus verwandelt sich in eine duftende Seifenküche. Die Regisseurin dieses bunten Spektakels: Monika Schiller, zertifizierte Kräuterpädagogin und leidenschaftliche Seifensiederin.

Mit einem Augenzwinkern und jeder Menge Wissen führt sie Interessierte in die Welt der handgemachten Naturseifen ein.
„Ich arbeite mit dem, was die Natur mir gibt“, sagt Monika, während sie sorgfältig getrocknete Ringelblumen, Lavendelblüten und Rosenblätter auf den Tisch stellt. Die Kräuter stammen oft aus dem eigenen Garten – frisch geerntet, schonend getrocknet und mit viel Liebe weiterverarbeitet. Ob zitronige Melisse, erfrischende Minze oder duftender Lavendel – jedes Pflänzchen bringt seine eigene Wirkung mit.

Rühren, duften, staunen. Das Sieden von Seife ist fast wie Kochen – nur dass man am Ende keine Suppe, sondern kunstvoll gestaltete, duftende Stücke in den Händen hält. Mit Schutzbrille, Rührlöffel und Geduld entstehen ganz individuelle Naturseifenstücke.
„Das ist echte Handarbeit“, erklärt Monika. „Und ein kleines Stück Glück zum Mit-nach-Hause-Nehmen.“
Natur pur – zum Anfassen und Mitmachen

Die Kurse sind offen für alle – ob Seifen-Neuling oder Kräuterliebhaber. Neben dem handwerklichen Teil geht es vor allem um Achtsamkeit und das Wiederentdecken alter Traditionen. Und spätestens, wenn die selbst gemachte Melissen- oder Kafffeeseife die Haut streichelt ist klar: Naturkosmetik kann man nicht nur sehen – man kann sie spüren.

KKC – Erste-Hilfe-Kurs

16. Juli 2025

KKC – Erste-Hilfe-Kurs

Unsere Kinder – Ersthelfer von morgen

Am Freitag, den 4. Juli 2025, fand in Zusammenarbeit mit den Johannitern unser Erste-Hilfe-Kurs statt. Aufgrund der überwältigenden Nachfrage konnten sogar zwei Kurse angeboten werden – darüber haben wir uns sehr gefreut!

Nach einer theoretischen Einführung in das wichtige und komplexe Thema Erste Hilfe ging es auch schon los.

Mit der Geschichte rund um „Oma Johanna“, die bewusstlos von ihren Enkelkindern in der Wohnung gefunden wurde, begann das praktische Training.

In Zweiergruppen versuchten die Kinder zunächst, die am Boden liegende Person laut anzusprechen und durch sanftes Rütteln wiederzuerwecken. Danach kontrollierten sie sorgfältig die Atmung – die erste Hürde war geschafft: Oma Johanna atmete noch!

Jetzt musste schnell der Rettungsdienst alarmiert werden – wie war nochmal die Nummer?
112

Wenn sich die Leitstelle meldet, sind folgende Informationen besonders wichtig:
Wo ist die verletzte Person?
Was ist passiert?
Wie viele Personen sind betroffen?

Als nächstes galt es, Oma Johanna in die stabile Seitenlage zu bringen. Auch diese Herausforderung meisterten die Kinder mit Bravour. Anschließend wurde sie – je nach Wetterlage – warm zugedeckt, und alle warteten gemeinsam auf den Rettungsdienst.

Doch dann die nächste Überraschung: Oma Johanna hatte sich beim Sturz den Kopf angeschlagen, eine große Beule und eine blutende Wunde am Ellenbogen waren sichtbar. Also schnell ein Pflaster her! Mit einem kleinen Schnitt passte es sogar an die schwierige Stelle.

Liebe Kinder, das habt ihr einfach großartig gemacht!
Mit diesem Kurs habt ihr einen wichtigen Schritt in Richtung Erste Hilfe gemacht. Wir sind sehr stolz auf euch – auf eure Hingabe, euren Eifer und eure große Lernbereitschaft.

Bis bald –
eure Steffy, Simone und Annette

Wildes Kochen

16. Juli 2025

Wildes Kochen

mit Wildkräutern und viel guter Laune

Neugier, frische Luft und jede Menge grüne Power: Eine bunt gemischte Frauengruppe traf sich am historischen Rathaus, um mit der Kräuterpädagogin Monika Schiller auf eine ganz besondere Entdeckungstour zu gehen – eine Wildkräuterexkursion direkt vor der Haustür.
 
Was viele unterschätzen: Auf Streuobstwiesen und an Wegrändern wachsen nicht nur „Unkräuter“, sondern wahre Schätze der Natur. Mit Korb, Messer und wachsamem Blick ging es los – auf der Suche nach Schafgarbe, Giersch, Löwenzahn & Co. Monika erklärte mit viel Wissen, worauf man achten muss und welche Pflanzen nicht nur essbar, sondern auch richtig lecker und gesund sind.
Zurück im Rathaus wurde aus dem Sammelgut ein wilder Festschmaus gezaubert: 
 
🌿 Ein frischer Wildkräutersalat,
🧈 Schafgarbenbutter auf knusprigem Baguette,
🥦 Wildgemüse mit Couscous,
🍯 und als süßer Abschluss: Gänseblümchenjoghurt mit selbst gemachtem Löwenzahnhonig.
 
Der Duft in der Küche war einfach herrlich – und das Beste: Es hat nicht nur geschmeckt, sondern auch riesigen Spaß gemacht! Zwischen Kochen, Probieren und Lachen wurde viel ausgetauscht und gelernt.
Ein großes Dankeschön an Monika Schiller für ihre inspirierende Art und ihr beeindruckendes Kräuterwissen. Fazit: Wildkräuter sind echte Alleskönner – und „wildes Kochen“ macht richtig glücklich!
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