15. September 2026
Drei neue Seiten über Bünzwangen – und eine Bitte an dich
Wie alt ist Bünzwangen eigentlich? Warum lebten hier im Jahr 1637 nur noch acht Menschen? Und wo stand das erste Schulhaus, von dem heute nichts mehr übrig ist?
Wie alt ist Bünzwangen eigentlich? Warum lebten hier im Jahr 1637 nur noch acht Menschen? Und wo stand das erste Schulhaus, von dem heute nichts mehr übrig ist?
Auf unserer Homepage findest du ab sofort drei neue Seiten über den Ort:
Über Marie Richter-Dannenhauer ist 2026 eine Biographie erschienen: „Dem Leben zugewandt“ von Margit Haas. Ein Exemplar gibt es bei uns für 25 Euro – der Gewinn geht an die Stiftung Literaturforschung in Ostwürttemberg. Wer eines möchte, meldet sich einfach unter den Anschriften am Ende dieses Beitrags.
Dazu haben wir die virtuelle Dorftour erweitert. Auf der Karte stehen jetzt 58 Punkte – darunter Gebäude, die es längst nicht mehr gibt: die vier alten Gasthäuser Adler, Löwen, Bock und Krone, der Hof der Schultheißen Roos, das erste Schulhaus, das 1975 der Ortsdurchfahrt weichen musste. Ein Klick auf einen Marker führt an die passende Stelle im Text.
Das Landesarchiv hat die Urkarte der württembergischen Landesvermessung frei ins Netz gestellt. Für uns heißt das: Man kann sich Bünzwangen ansehen, wie Geometer Bernhard Roos es 1828 vermessen hat – jedes Haus, jeder Acker, jeder Garten einzeln eingezeichnet, dazu die alten Gewannnamen in Schreibschrift. Weilerwiesen. Hohe Reuthe. Im Gsteig. Im Fehlbrunnen.
Wir haben sie auf der Geschichtsseite eingebaut, zum Hineinzoomen. Eingetragen ist, was 1828 schon stand: das Rathaus, das erste Schulhaus, die Zehntscheuer, der Dorfweiher – und dort, wo später das Gasthaus „Krone“ ausschenkte, das alte Bäckerhaus, das der Wirt erst 1840 kaufte und abriss. Wer den Ort kennt, verliert sich darin.
Die Texte stehen. Was fehlt, sind Bilder.
Wir haben ganze sechs: eine Zeichnung von 1683, die Urkarte von 1828, ein Luftbild von 1984, ein Gemälde Grünenwalds, das Ortswappen und eine Postkarte aus dem Kreisarchiv. Aus dem Bildband von 1984 dürfen wir nichts übernehmen, dort liegen die Rechte beim Verlag.
Deshalb die Bitte: Schau mal in deine Fotoalben. Alte Ortsansichten, Häuser, die abgerissen wurden, Feste, Vereine, Schulklassen, Handwerk, Landwirtschaft – alles, was zeigt, wie Bünzwangen einmal aussah. Ein Foto vom Foto genügt, das Original bleibt bei dir. Auf Wunsch schreiben wir dazu, von wem das Bild stammt.
Und wenn dir auf den Seiten etwas auffällt, das falsch ist oder fehlt – sag uns Bescheid. Bei Namen, Jahreszahlen und Hausnummern sind wir auf Leute angewiesen, die den Ort kennen. Das klappt übrigens: Wo die Zehntscheuer stand, wissen wir inzwischen. Offen sind noch das Spritzenhäusle gegenüber dem „Hirsch“ und die Häuser Krapf und Falkenstein, die 1975 der Ortsdurchfahrt weichen mussten.
Schreib uns:
per E-Mail an info@dg-buenzwangen.de
oder per WhatsApp an +49 1522 6682980
Wir sind gespannt, was in Bünzwanger Schubladen liegt.
Beitragsbild: Postkarte „Gruss aus Bünzwangen“ mit Leonhardskirche, Ortsansicht, Rathaus und dem Gasthaus zum Hirsch. Bildnachweis: Kreisarchiv Göppingen.