Die Geschichte Bünzwangens

Von der Ersterwähnung 1353 bis heute

Woher wir das wissen

Diese Seiten stützen sich auf Bücher, Akten und Karten aus sechs Archiven und Bibliotheken. Wo eine Abbildung unter einer Creative-Commons-Lizenz steht, ist die Namensnennung Pflicht – und wo eine Angabe herkommt, sollte ohnehin nachvollziehbar sein. Deshalb hier, was wir benutzt haben.

Bücher und gedruckte Werke

  • Bünzwangen vorgestern, gestern und heute. Bildband, herausgegeben 1984 vom Ortschaftsrat Bünzwangen; die Sachtexte gezeichnet W. Schutz. Die Hauptquelle für das 19. und 20. Jahrhundert. Abbildungen daraus dürfen wir nicht übernehmen, die Rechte liegen beim Verlag.
  • Beschreibung des Oberamts Göppingen, hg. von Rudolph Friedrich von Moser, Cotta, Stuttgart und Tübingen 1844, Kapitel A 7, S. 102–103. Daraus die amtliche Erhebung vom 7. September 1637 über die Zahl der anwesenden Bürger. Gemeinfrei, Volltext auf Wikisource.
  • Beschreibung des Oberamts Göppingen, hg. von Rudolph Friedrich von Moser, Cotta, Stuttgart und Tübingen 1844, Kapitel B 8 „Gemeinde Bünzwangen“, S. 169–170. Gemeinfrei, Volltext auf Wikisource.
  • Die Kunst- und Altertums-Denkmale im Königreich Württemberg, Donaukreis Bd. 2, bearbeitet von Eduard Paulus, Stuttgart/Esslingen 1924, S. 76 f. Das Denkmalinventar – die genaueste Quelle zu Kirche und Ausstattung. Digitalisat der Universitätsbibliothek Heidelberg, CC BY-SA 4.0.
  • Integriertes Dorfentwicklungskonzept Ebersbach-Bünzwangen, Weeber+Partner, Stuttgart/Berlin 2019.

Zeitungsartikel

  • Ulrike Staub: Einst Mittelpunkt im Dorfleben. Scheune anno 1896 erste Turnhalle – Offenes Haus für Kinder. Neue Württembergische Zeitung, März 2000. Grundlage der Absätze über das Haus Ortsstraße 34, den zweiten Brand des „Adler“ 1967 und die ersten Turnstunden.

Unterlagen aus Privatbesitz

  • Gisela Wurmbauer: Geschichte des Gemeindebackhauses in Bünzwangen, Maschinenschrift, 3 Seiten, nach 2007, und Meine Backhauserinnerungen, 1 Seite. Grundlage des Abschnitts über das Gemeindebackhaus; veröffentlicht mit ihrer Zustimmung.

Akten und Karten aus Archiven

  • Württembergisches Pfarrerbuch, Eintrag „Löw (Leo), Georg Bernhard“ – die Lebensdaten des Pfarrers, der 1653 bis 1675 in Schlierbach amtierte und die Bünzwanger Kirchenbücher angelegt hat. wkgo.de, abgerufen 19.09.2026.
  • Taufregister der Gemeinde Bünzwangen, 1585–1790. Evangelisches Archiv Baden und Württemberg, Dekanat Göppingen, Bünzwangen Band 19. Daraus die Notiz des Pfarrers zu den Jahren 1636 bis 1638. Bünzwangen war kirchlich bis 1748 Filial von Schlierbach, danach von Albershausen.
  • Taufregister und Mischbuch der Mutterpfarrei Schlierbach, 1554–1800. Evangelisches Archiv Baden und Württemberg, Dekanat Göppingen, Schlierbach. Daraus die Vorrede des Pfarrers Löw, die Taufen der Kriegsjahre und die Eheeinträge, die Bünzwangen 1633 bis 1641 durchgehend nennen.
  • Familienregister der Gemeinde Bünzwangen, 1827. Evangelisches Archiv Baden und Württemberg, Dekanat Göppingen, Bünzwangen Band 22, 248 Seiten. Ein vorgedrucktes Formularbuch: je Seite ein Haushalt mit Hausvater, Hausmutter, den Eltern beider und allen Kindern. Fortgeschrieben bis 1970. Daraus die Schultheißen des 19. Jahrhunderts, die Auswanderungsvermerke und die Ämter des Dorfes.
  • Familienregister der Gemeinde Bünzwangen, 1820. Ebenda, Bünzwangen Band 21, 128 Seiten. Dieselbe Reihe, eine Generation früher.
  • Ehe- und Totenregister Bünzwangen, 1756–1807. Ebenda, Bünzwangen Band 20. Ab 1791 mit eigenen Spalten für Alter und Todesursache – daraus die Pockenzüge von 1797 und 1802 und die Angaben zur Kindersterblichkeit. Dass die Zahlen davor niedriger liegen, misst die Sorgfalt des Pfarrers und nicht die Sterblichkeit.
  • Totenregister Bünzwangen, ab 1653. Ebenda, Bünzwangen Band 19, angelegt am 19. August 1653 von Pfarrer Georg Bernhard Löw. Grundlage des Abschnitts „Woran die Menschen starben“.
  • Tauf-, Ehe- und Totenregister Albershausen, 1748–1879. Ebenda, Dekanat Göppingen, Albershausen. Bünzwangen war ab 1748 dorthin eingepfarrt; ab 1808 stehen die Bünzwanger in diesen Büchern, kenntlich an der Spalte „Ort der Geburt“. Daraus der Taufeintrag Jakob Grünenwalds vom 2. Oktober 1821.
  • Auszug aus dem Uhinger Leibeigenenbuch von 1611, angefertigt am 2. Februar 1971 und hinten in Bünzwangen Band 19 eingelegt. Er führt elf Bünzwanger Familien mit Geburtsjahren auf – die älteste namentliche Einwohnerliste des Ortes. Das Blatt ist eine Abschrift, nicht die Quelle selbst. Das Original liegt im Hauptstaatsarchiv Stuttgart (A 298, Leibeigenenbücher der Kellerei Göppingen, 1610–1621) und ist von uns nicht eingesehen worden.
  • Die Kirchenbücher haben wir über das Kirchenbuchportal ARCHION eingesehen. Die Originale liegen im Evangelischen Archiv Baden und Württemberg.
  • Verpfändung der Zehnten zu Schlierbach und Bünzwangen, 1428, und die Abschrift des Verkaufs des Burghofs an das Spital Kirchheim, 1430. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 602 Nr 8392, und Staatsarchiv Ludwigsburg, E 258 VI Bü 1683 (Vorarbeiten zur Oberamtsbeschreibung, Blatt 325).
  • Kaufurkunde Balthasar Mosers an Herzog Christoph, 7. März 1568. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 346 U 68.
  • Gesuch der Gemeinde Bünzwangen um Ausstockung eines Weidplatzes von 33 Morgen, 1792, mit Vermessungsprotokoll und Bescheid vom 26. März 1792. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 213 Bü 4472. Digitalisiert.
  • Beschreibung von Bünzwangen nach dem Fragenkatalog des Statistischen Landesamts, 1833. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 258 VI Bü 1656. Digitalisiert – daraus die Boden- und Wiesenpreise.
  • Kaufurkunde über den Hof zum Steinbös, 29. April 1353 – die Urkunde, mit der Bünzwangen zum ersten Mal schriftlich bezeugt ist. Landesarchiv Baden-Württemberg, Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 602 Nr 8371 (Württembergische Regesten Nr. 8371). Digitalisiert. Die Angaben auf dieser Seite folgen dem Digitalisat; die Namen der sechs Käufer sind darin nicht sicher zu entziffern und stehen deshalb nicht hier.
  • Chronik der Gemeinde Bünzwangen über die letzten Kriegstage, 22. November 1948. Landesarchiv Baden-Württemberg, Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 170 Bü 94. Digitalisat CC BY 3.0 DE.
  • Urflurkarten der württembergischen Landesvermessung, 1828, Blätter NO XIX 32 (Geometer Bernhard Roos), NO XIX 33 und NO XVIII 32. Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Ludwigsburg, EL 68 VI. CC BY 4.0. Die Karte auf dieser Seite kommt als Kartendienst vom Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (Historische Flurkarte Württemberg 1:2500), Datenlizenz Deutschland dl-de/by-2-0.
  • Kiesersche Forstkarte Nr. 9, 1683 – die älteste Abbildung des Dorfes. Landesarchiv Baden-Württemberg, Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 107/7 Bd. 5 Bl. 12. Gemeinfrei.
  • Luftbild Bünzwangen, 1984, aufgenommen von Erich Merkler. Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Sigmaringen, N 1-96 T 1 Nr. 888. CC BY 3.0.
  • Urkunde über die Ausscheidung des Kirchengemeindevermögens, beschlossen 1891. Landeskirchliches Archiv Stuttgart, AS 12 Nr. 107. CC0 – darin der Übergang von Kirche, Orgel, Glocken, Uhr und Turm an die Kirchengemeinde und die sechs Einzelstiftungen des Orts.
  • Postkarte „Gruss aus Bünzwangen“ – Kreisarchiv Göppingen.
  • Stadtarchiv Ebersbach an der Fils – für den Rückblick auf das Historische Rathaus.

Die Gemälde Jakob Grünenwalds sind gemeinfrei. Das Ortswappen wurde am 19. Juni 1957 durch das Innenministerium verliehen.

Ein Hinweis in eigener Sache: Wir sind nicht fertig. Im Landeskirchlichen Archiv Stuttgart liegt ein Nachlass mit Postkarten, Notizen und einem Grundriss der Leonhardskirche, der noch nicht digitalisiert ist. Und wenn dir auf diesen Seiten etwas auffällt, das falsch ist oder fehlt – schreib uns.

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